Autor Thema: "Dear Boss" Brief  (Gelesen 39418 mal)

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DJ Dogside

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Re: "Dear Boss" Brief
« Antwort #30 am: 16.03.2006 14:46 Uhr »
aso ok thx für die antwort .. ich wurde durch die anschrift nämlich auch mal auf eine falsche fährte geführt ... durch dieses Dear Boss dachte ich nämlich auch schonmal daran das es sich um einen Polizisten handelt .. aber den gedanken habe ich eigentlich schon wieder verworfen ^^

keule

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Re: "Dear Boss" Brief
« Antwort #31 am: 10.02.2007 14:04 Uhr »
Irgendwie befasst man sich vorrangig mit der Echtheit des Briefes und der Beschaffenheit der Schrift. Wurde der Brief eigentlich nur anhand seines Inhaltes schon mal richtig interpretiert und psychologisiert? Ich gehe dabei dann einmal davon aus, dass der Brief von Jack ist. Ich frage mich, welchen Nutzen dieser Spott hat. War er so arrogant und selbstherrlich, dass er dachte, er ist  allen anderen überlegen, weil er Prostituierte umbringt. Triebtäter handeln eben nach einem nicht steuerbaren Trieb, aber sind sie wirklich stolz darauf, was sie tun? Kann ich mir kaum vorstellen.Diese Bemerkung, er würde nicht aufhören, bis sie ihn geschnappt haben, ist an Masslosigkeit und Überheblichkeit nicht mehr zu übertreffen. Ich stelle mir vor, man hätte ihn geschnappt, er steht vor Gericht und man frägt ihn nach den Motiven seiner Taten. Was hätte er wohl gesagt:"Ha,ha,ha, ihr könnt mich mal, ich lach mich über euch tot, ihr Idioten."!? Das würde zumindest nach einem völlig Verrückten klingen, dem nicht mehr zu helfen ist. :icon_verwirrt:

Alexander-JJ

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Re: "Dear Boss" Brief
« Antwort #32 am: 10.02.2007 17:02 Uhr »
Leider sind der "Dear-Boss Brief" und die "Sauchy-Jacky Postkarte" mit hoher Wahrscheinlichkeit Fälschungen.

Die Polizei ging intern wahrscheinlich davon aus, das der "Dear-Boss Brief" und die "Saucy-Jacky Postkarte" von dem Journalisten Thomas Bulling verfasst wurden. T. Bulling arbeitete bei der Central News Agency, an die die beiden Schriftstücke geschickt wurden. Die Polizei ging intern weiterhin davon aus, das Bulling im Auftrag seines Chefs Moore handelte.

Noch heute gibt es einige Schriftstücke des Journalisten T. Bulling und seine Schrift weist Ähnlichkeiten mit der Schrift der beiden Briefe auf.

Chief Inspector J. Littlechilds äußerte sich 1913 konkrekt zu diesem Thema. Aber auch Anderson bezog sich auf Bulling als Autor dieser beiden Briefe, obwohl er keinen Namen nannte.


 :)


keule

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Re: "Dear Boss" Brief
« Antwort #33 am: 10.02.2007 17:33 Uhr »
Ja, wenn dem so ist, dann ist dieses ganze Hineininterpretieren natürlich auch sinnlos. Das war bei Frau Cornwell einfacher, sie ging davon aus, dass die Briefe echt sind. Wenn sie gefälscht sind, bleiben sie im Endeffekt unbedeutend. Übrigens erscheint bei dem Thema "Michael Bulling der Autor" der erste Eintrag nicht, auf den sich alle beziehen, und von dem alle schwärmen. Oder verstehe ich da etwas nicht? :icon_cry:

Alexander-JJ

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Re: "Dear Boss" Brief
« Antwort #34 am: 10.02.2007 19:05 Uhr »
Ja, der Text scheint im Daten-Nirvana verschwunden zu sein. Was da passiert ist, weiß ich leider auch nicht.

  :icon_cry:

 

keule

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Re: "Dear Boss" Brief
« Antwort #35 am: 12.02.2007 23:03 Uhr »
Also, ich möchte jetzt nur noch eines konkret wissen: Wenn man davon ausgeht, dass die Briefe alle gefälscht sind, ist das dann der Name "Jack the Ripper" auch nur erfunden von einem sogenannten Trittbrettfahrer?

Floh82

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Re: "Dear Boss" Brief
« Antwort #36 am: 12.02.2007 23:33 Uhr »
Durchaus möglich ja. Auf diese Möglichkeit wurde glaube ich sogar von ermittelnden Polizisten hingewiesen, wenn ich nicht irre.

Raison-d-eatre

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Re: "Dear Boss" Brief
« Antwort #37 am: 29.07.2010 12:58 Uhr »
Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Name "jack the Ripper" bereits vor eintrefen des Briefes von einer Zeitung erwähnt wurde und der vermeintliche Ripper dies daher quasi "übernommen " hat.