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Fachliche Themen => Allgemeine Diskussion => Thema gestartet von: Dick Brucinson am 20.05.2010 11:54 Uhr

Titel: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Dick Brucinson am 20.05.2010 11:54 Uhr
was haltet ihr eigentlich von der Möglichkeit, dass - wenn wir mal von den kanonischen fünf Opfern ausgehen - es sich überhaupt nicht um "den EINEN Ripper" gehandelt hat, sondern stattdessen fünf verschiedene Täter am Werk waren (wenn auch nicht zwangsläufig FÜNF, zumindest jedoch MEHRERE)?

ich finde, dabei wären insbesondere zwei Optionen denkbar:

1.: es handelte sich um unterschiedliche Einzeltäter, die überhaupt nichts miteinander zu tun hatten, sich also nichtmal kannten, wobei einer den anderen imitiert hat und - angeheizt durch die Presse und die aufgebrachte Öffentlichkeit - quasi "überbieten" wollte. der Nichols-Mord sozusagen als "Initialzündung", welcher von diversen anderen Nachahmern aufgegriffen wurde und letztendlich zu den "kanonischen" fünf Opfern führte,

oder

2.: es waren mehrere Einzeltäter, die aus einem Plot heraus agierten (um an dieser Stelle mal vorsichtig den Begriff "Verschwörung" zu verwenden) - aus welcher Motivation heraus auch immer (an dieser Stelle auch zweitrangig). also eine aus einem Kollektiv heraus organisierte bzw. gemeinsam geplante und durchgeführte Mordserie.

falls es also nie den EINEN "Ripper" gegeben hat, scheint mir Variante Nr. 2 sogar noch die wahrscheinlichere von beiden oben genannten.

meines Erachtens sehr stark für die These von ganz unterschiedlichen Tätern spricht insbesondere der seltsame Umstand, dass eben "der Täter" nie gefasst wurde. sobald es nämlich bestenfalls mal hier und da vereinzelte Täterhinweise/Zeugenaussagen im Zusammenhang mit jeweils einem der Morde gab, waren diese beim nächsten Mord schon wieder hinfällig und relativ - eben weil dann ein anderer (neuer) Täter am Werk war und die vorherigen (spärlichen) Hinweise entsprechend wertlos waren.

mich interessiert eure Meinung hierzu.

Grüße,
Dick Brucinson
 
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Lestrade am 20.05.2010 12:24 Uhr
Hallo Dick!

Maximal 5 Täter, die sich innerhalb von 10 Wochen finden (egal wie), um ihre Opfer zu verstümmeln und Organe zu entnehmen? Dann ist diese Welt viel, viel schlechter, als ich bisher vermutete. Ich gehe jetzt, glaube ich, nie mehr aus der Wohnung... :icon_lol:
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Dick Brucinson am 20.05.2010 12:29 Uhr
Hallo Dick!

Maximal 5 Täter, die sich innerhalb von 10 Wochen finden (egal wie)

guten Morgen, Lestrade,

nein nein nein, ich hatte eine andere Denkweise:

die haben sich natürlich nicht innerhalb von 10 Wochen "gefunden" - wenn es also so war, dann natürlich von langer Hand aus gut vorbereitet. klar, innerhalb von 10 Wochen passierten die Morde, aber was sagt das über die Vorbereitungen aus? eigentlich nichts, oder?  :icon_wink:

genau das mit den 10 Wochen in deinem Denkansatz ist es ja: man glaubt oft nur das, was offensichtlich ist/scheint.

 :icon_wink:
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Lestrade am 20.05.2010 12:46 Uhr
Naja, man kann sich schon eine Menge vorstellen was?

Hast du ein Beispiel aus der Geschichte?

Wenn dem so wäre, na dann Halleluja.

Ich glaube an die Einzeltäter Theorie, wobei Jack the Ripper ja nicht der einzige Mörder war, der damals herumlief.
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Dick Brucinson am 20.05.2010 13:16 Uhr

Hast du ein Beispiel aus der Geschichte?



naja, einen so konkreten Vergleich aus der Kriminalgeschichte hab ich nicht, aber mir fällt zumindest ein Vergleich im etwas weiteren, übertragenen Sinne ein:

es gab mal in den 90er Jahren diesen mittlerweile verurteilten Kinderschänder namens Marc Dutroux, in Belgien.
zuerst ist man von dem immer als Einzeltäter ausgegangen, bis nach und nach deutlich wurde, dass dahinter ein weitläufiges Netzwerk agierte, das ging SO weit, dass es bis in höchste Ebenen der belgischen Legislative reichte...

... und hat Belgien damals nach Bekanntwerden an den Rand einer Staatskrise gebracht.
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Lestrade am 20.05.2010 13:31 Uhr
Könntest du deine Theorie noch gründlicher beschreiben? Also die einzelnen Tatabläufe, wie das alles ausgesehen haben soll und so?
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: KvN am 20.05.2010 13:31 Uhr
Hallo zusammen!

Wie immer bei Mordserien eine sehr schwierig zu beantwortende Frage! Aber der Reihe nach: Dass der Täter nie entdeckt wurde ist kein Indiz für eine Verschwörung, eher dagegen. Je mehr Leute involviert sind, desto eher quatscht doch einer. Ausserdem ist der absente Fahndungserfolg schon an sich nicht erstaunlich: Die Polizei war ja noch recht jung als Institution, es fehlte die forensische Erfahrung.
Ehrlich: Der Gedanke mit dem frauenmordenden Geheimbund ist als Spekulation absolut reizvoll, für wahrscheinlich halte ich es aber nicht. Was uns aber ned hindern sollte den Gedanken weiterzuspinnen...

Grüße

P.S. Das von dir zitierte Netzwerk war aber nicht an den Taten beteiligt, sondern an deren Vertuschung. Das ist ein großer Unterschied...
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: KvN am 20.05.2010 13:42 Uhr
Noamal i...
Aus der Geschichte ist mir nur ein Beispiel bekannt, die Serienmorde von Nagyrev/Ungarn in der Zeit des 1. WK. Ziemlich schräge Gschicht allerdings, die keine Parallelen zu JtR aufweist...

Grüße
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Dick Brucinson am 20.05.2010 13:47 Uhr
naja, deswegen meinte ich ja auch: der Vergleich passt nicht WIRKLICH, sondern nur weiteren Sinne.

@ KvN: naja, im Prinzip hast du recht, was das quatschen betrifft, aber ich denke, es hängt ganz davon ab, wie der "Ehrenkodex" dieser Konstellation untereinander gestrickt ist. je ausgeprägter der ist, umso dichter ist so'n System in sich geschlossen.

@ Lestrade: ausgesehen haben könnte es vllt so, dass aus einem geheimen Zirkel raus das Thema ritueller Prostituiertenmord aktuell war und sich in der Sache alle Beteiligten (aus welchen Gründen auch immer) einig waren. vllt, weil es gegen deren interne Moralvorstellungen verstieß, vllt auch, weil sie die Polizei der Öffentlichkeit als unfähig vorführen wollte oder oder oder.

mal angenommen, die Bereitschaft wäre bei allen Teilnehmern gleichermaßen vorhanden gewesen, und jetzt kommt der Punkt, den KvN nenannt hatte:

klar, EINERSEITS wäre unter Umständen die Wahrscheinlichkeit des "quatschens" vllt etwas höher als bei einem einzelnen Täter, ABER: andererseits wäre ein Kollektiv durch eben gemeinsames Handeln viel präziser und könnte "Patzer" bei der Begehung der Taten viel besser vermeiden, weil sie im Vorfeld quasi als "Team" an einem Strang ziehen.

Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Dick Brucinson am 20.05.2010 13:48 Uhr
naja, deswegen meinte ich ja auch: der Vergleich passt nicht WIRKLICH, sondern bestenfalls im weiteren Sinne.

@ KvN: naja, im Prinzip hast du recht, was das quatschen betrifft, aber ich denke, es hängt ganz davon ab, wie der "Ehrenkodex" dieser Konstellation untereinander gestrickt ist. je ausgeprägter der ist, umso dichter ist so'n System in sich geschlossen.

@ Lestrade: ausgesehen haben könnte es vllt so, dass aus einem geheimen Zirkel raus das Thema ritueller Prostituiertenmord aktuell war und sich in der Sache alle Beteiligten (aus welchen Gründen auch immer) einig waren. vllt, weil es gegen deren interne Moralvorstellungen verstieß, vllt auch, weil sie die Polizei der Öffentlichkeit als unfähig vorführen wollte oder oder oder.

mal angenommen, die Bereitschaft wäre bei allen Teilnehmern gleichermaßen vorhanden gewesen, und jetzt kommt der Punkt, den KvN nenannt hatte:

klar, EINERSEITS wäre unter Umständen die Wahrscheinlichkeit des "quatschens" vllt etwas höher als bei einem einzelnen Täter, ABER: andererseits wäre ein Kollektiv durch eben gemeinsames Handeln viel präziser und könnte "Patzer" bei der Begehung der Taten viel besser vermeiden, weil sie im Vorfeld quasi als "Team" an einem Strang ziehen.


Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: KvN am 21.05.2010 08:11 Uhr
Maiden rulez!

Hab nochmal über das Thema nachgedacht...Es gab schon Serienmorde, die durch ein Kollektiv verübt wurden, ausser Nagyrev. Ich als Ösi hätte natürlich sofort an die Krankenschwestern von Lainz denken müssen, auch die Manson Family kann man so sehen, viele politisch motivierte Taten ebenso.
Das Motiv lag aber sicher nicht in moralischer Entrüstung, die K5 waren ja bestenfalls Gelegenheitsprostitiuierte und die Morde weisen auch keinen rituellen Charakter auf, wie panopticon schon ausführlich begründete. Und ich vermisse die Notwendigkeit eines Kollektives, wie sie z.B. in Lainz gegeben war. Die Taten können ohne weiteres von einem einzelnen Täter ausgeführt worden sein und es gibt keinerlei Hinweis auf eine Tätergruppe.
Das Hauptproblem besteht für mich aber darin, dass unsere Spekulationen - und ich finde solche alternativen Sichtweisen immer gut - auf Sand gebaut sind, weil wir in Wahrheit keinen Schimmer haben welche Opfer der Serie zuzurechnen sind...

Grüße
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Jan_Schattling am 25.05.2010 15:43 Uhr
Ich persönlich vertrete die Einzeltäter Theorie, währe aber bereit mich eventuell auf bis zu zwei Täter hochhandeln zu lassen.
Das noch eine weitere Person die Chance nutzt und eine unliebsame Person los wird ohne den Verdacht auf sich zu lenken indem er das Muster kopiert halte ich noch für logisch.
5 unterschiedliche Personen finde ich aber mehr als unwarscheinlich.
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: domi am 30.06.2010 13:03 Uhr
Hallo
ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das nicht alle 5 opfer von einem täter umgebracht wurden ich zähle mal meine theorie auf

Nichols und vlt stride-vlt. Sickert
chapman und eddowes-Francis Tumblety oder aaron kosminski
Kelly-Kosminski oder was ich nicht glaube sickert

bei kelly ist es ganz klar der täter muss danach gestorben sein icg glaube das eine doch sehr in der üöffentlichkeit stehende person wie sickert nach dem millers court nicht einfach so unbehäligt weiterleben kann.

Auf jedenfall bin ich auch für mehrere täter, Jack the ripper wurde erst im laufe der Zeit zur Legende
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Stordfield am 30.06.2010 13:38 Uhr
Hallo Domi!

Okay, Sickert, Tumblety und Kosminski waren die Mörder.  :icon_thumb:  :icon_wink:
Töteten demnach Prinz Eddy, Druitt, Koslowski und Feigenbaum M.Tabram, F. Coles, R. Mylett und E.Smith?

Würdest Du bitte so freundlich sein und uns erklären, wie Du auf diese (ja nun...außergewöhnliche) These gekommen bist? Ich bin echt gespannt darauf.

Freundlichst Stordfield
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Lestrade am 30.06.2010 14:14 Uhr
Herr im Himmel Domi! Krieg´ ich jetzt Migräne, dann bist du dafür verantwortlich. Solch Szenario gibt es ja in keinem Russenfilm. Wie kommst du nur darauf? Reicht dir nicht ein Irrer? Mit Sickert bekomme ich so langsam Mitleid, der Mann wollte doch nur malen...

 :SM105:

Liebe Grüße.
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: domi am 30.06.2010 18:57 Uhr
haha vielen dank für eure warmen worte ich möchte euch das gerne aufführen warum ich es so für möglich halte (nicht zwangsläufig glaube)

ich denke auch das es vlt nur einen täter gab aber ich wollte aufzählen wie es für mich haltz auch mäögluich sein könnte.

1. ich weiß nicht wieso aber bei chapman bin ich ganz auf tumblety fixiert da er so ziemlich die bezeichnung von mir bekommen würde very very suspicious xD es past alles ich bin übrigen im moment dran einer theorie nachzugehen im bezug auf tumblety

2.Bei nichols sah es für mich wie ein übertriebner straßen raub /mord aus und bei kelly gibt es eine zeugenaussage in der kosminski genau beschriebn wird und mehr über den mord wissen würde ( die aussage wurde von einer kastanienverkäuferin am morgen nach den motrd gemacght )

3 ich muss sagen das ich sickert nicht sionderlich als täter in betracht ziehe da er nur ein künstler war der dieses schaurig/heruntergekommene des east ends liebte (also auf seine bilder gesehn)


lieber Stordfield ich glaube weder das prinz eddy oder koslowski etwas mit den whitechapel morden zutun haben

ich muss aber ganz klar gestehn dass es nur so ein gefühl ist bei mir aber ich glaube nicht extrem an diese  liste , jedoch glaube ich auch nicht das kelly oder stride opfer des rippers waren.

Lestrade : warum bitte ein irrer ies könnte auch sein das das kein irrer war sonder ein doktor der eine theiorie hatte z.b. da  das herz einer prostituierten anders ist als andere herzen oder wioe in sickerts fall ein künstler.

grundsätzlich gehe ich von einem täter bei chapman ,nichols und eddowes aus.
es ist ein KANN nicht ein muss.
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Lestrade am 30.06.2010 20:16 Uhr
 :SM142:

Wenn du mit deiner Beweisführung fertig bist, dann sag mir bei Gelegenheit, wer Kennedy erschossen hat.

Ich drück dich.
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Floh82 am 30.06.2010 20:41 Uhr
Don't feed the troll
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: KvN am 01.07.2010 08:07 Uhr
Warum werd ich das Gefühl ned los dass uns da jemand am Schmäh hält?

Grüße
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Isdrasil am 01.07.2010 12:18 Uhr
Also ich glaube ja auch, dass Tumblety hinter dem allen steckt - auch bei Kelly.

Ich glaube, er hat aus dem Knast raus Druitt engagiert, um an ihre Organe zu kommen.
Druitt schnappte sich Kenneth Stephen und die beiden liessen sich von Sickert und Netley n einer Kutsche (die der Queen gehörte) zum Tatort fahren. Am Millers Court trafen die beiden zunächst auf Oscar Wilde (der das Erlebnis in einem Vers verschlüsselte) und im Raum selbst auf John Kelly, den Lebensgefährten von Eddowes (Eddowes verwendete den Namen Mary Kelly bei der Polizei, um auf die Affäre ihres Lebensgefährten mit Mary aufmerksam zu machen). Zu dritt begingen sie den Mord, bestachen Oscar Wilde, Netley und Sickert (die drei verarbeiteten ihr Wissen auf ihre Art und Weise) und verkauften Tumblety die Organe des Opfers (den um die drehte sich die ganze Sache).
Kenneth Stephen brachte schließlich Druitt um und feierte mit dem Geld ein paar wilde Orgien mit ein paar kleinen Jungs in der Osborne Street.

 :icon_rolleyes: :icon_aetsch:
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: domi am 01.07.2010 18:56 Uhr
lieber isdrasil  es war ja nur so das ich sagen wolltwe das ich mir auch schonmal  gedanken über mehrere äter gemacht habe. es gibt keine (richtigen bzw stichfesten )beweise  für meine aufzählung.
ich finde das du das gar nicht o runtermachen brauchst. :icon_rolleyes:

ich glaube das tumblety es war ,aber kelly gehörte nicht zu den opfern dafür aber tambren(oder tumbran jedenfalls martha)

P.s. ich sag nur es war kein einzelner komunist
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Stordfield am 01.07.2010 20:57 Uhr
Hallo Domi!

Jetzt muß ich aber schimpfen!  :icon_wink: Die Mühe, den Namen der Opfer richtig zu schreiben (das sind wir ihnen irgendwie schuldig, oder?), sollte man sich schon machen.
Sollte man sich nicht über die Schreibweise sicher sein, einfach bei jacktheripper.de nachschauen.
Alles klar?

Gruß Stordfield
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Floh82 am 01.07.2010 21:39 Uhr
P.s. ich sag nur es war kein einzelner komunist

Häh????
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: domi am 02.07.2010 10:17 Uhr
entschuldigung storfild mir war nur gerdae die schreibweise entfallen das sollte nicht respektlos oder ähnliches erscheinen. :icon_cry:

Floh82 ich meine auf die fraghe wer kennedy getötet habe, das es nicht alleine oswald war  :icon_wink:
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Floh82 am 02.07.2010 10:21 Uhr
Nein....Kennedy wurde von Aliens entführt um die USA zu erpressen, ermordet wurde ein Doppelgänger und zwar von CIA-Agenten, die Leiche Kennedys befindet sich noch auf der Area52, genau wie die Leichen seiner Entführer.

Aber könnten wir zum Thema zurückkommen?
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Isdrasil am 02.07.2010 11:26 Uhr
@Domi
Ich will keinen runtermachen, bin nur manchmal etwas sarkastisch.  :icon_wink:  

Ich denk mir immer: Das permanente Problem bei so einem Forum ist eigentlich, dass man sich nicht bei einem guten Pint in ner Kneipe gegenüber sitzt. :SM010:
Titel: Re: fünf verschiedene Opfer = fünf verschiedene Täter?
Beitrag von: Alex am 27.08.2010 15:21 Uhr
Also ich glaube ja auch, dass Tumblety hinter dem allen steckt - auch bei Kelly.

Ich glaube, er hat aus dem Knast raus Druitt engagiert, um an ihre Organe zu kommen.
Druitt schnappte sich Kenneth Stephen und die beiden liessen sich von Sickert und Netley n einer Kutsche (die der Queen gehörte) zum Tatort fahren. Am Millers Court trafen die beiden zunächst auf Oscar Wilde (der das Erlebnis in einem Vers verschlüsselte) und im Raum selbst auf John Kelly, den Lebensgefährten von Eddowes (Eddowes verwendete den Namen Mary Kelly bei der Polizei, um auf die Affäre ihres Lebensgefährten mit Mary aufmerksam zu machen). Zu dritt begingen sie den Mord, bestachen Oscar Wilde, Netley und Sickert (die drei verarbeiteten ihr Wissen auf ihre Art und Weise) und verkauften Tumblety die Organe des Opfers (den um die drehte sich die ganze Sache).
Kenneth Stephen brachte schließlich Druitt um und feierte mit dem Geld ein paar wilde Orgien mit ein paar kleinen Jungs in der Osborne Street.
 

Du Schuft ! Du hast mir meine Theorie gestohlen !  :icon_mad: :icon_mrgreen:


: Dass der Täter nie entdeckt wurde ist kein Indiz für eine Verschwörung, eher dagegen. Je mehr Leute involviert sind, desto eher quatscht doch einer.
@ KvN: naja, im Prinzip hast du recht, was das quatschen betrifft, aber ich denke, es hängt ganz davon ab, wie der "Ehrenkodex" dieser Konstellation untereinander gestrickt ist. je ausgeprägter der ist, umso dichter ist so'n System in sich geschlossen.
 

Nur mal so zum Gedanken “Verschwörung”.
Wenn ich der Kopf einer solchen wäre und würde (sagen wir mal 4) Leute um mich scharen, die die Morde dann ausüben.
Z.B. so:
1. Mord : 1 Tötet – 2 steht Schmiere
2. Mord : 3 Tötet – 4 steht Schmiere
3. Mord : 2 Tötet – 1 steht Schmiere  - werden aber gestört
4. Mord : 2 Tötet – 1 steht Schmiere  
5. Mord : 4 Tötet – 3 steht Schmiere

Da ich der Kopf des Ganzen bin und in der Gesellschaft höher gestellt bin halte ich mich im Hintergrund.  :icon_cool:
Und jetzt kommt der Punkt:
Jetzt wo mein Ziel erreicht ist (das ich hier nicht verrate  :SM138:) entledige ich mich von den Mitwissern.  Dafür würde ich im Est-End bestimmt jemanden finden, der das für ein paar Schillinge übernehmen würde…

Soll jetzt nicht heißen daß das meine Theorie ist. Aber so würde ich das machen… :icon_twisted:


Yours truly
Alex  (http://www.smilies.4-user.de/include/Brutal/smilie_b_256.gif)