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Robin Odell „Ripperology: A Study of the World's First Serial Killer and a Literary Phenomenon“
273 Seiten
Kent State University Press, 2006
ISBN: 0873388615

Das neueste Buch von Robin Odell trägt den Namen einer Wortschöpfung die der Autor Colin Wilson im April 1972 das erste Mal zu Papier brachte. Seit diesem Zeitpunkt sind die Wörter „Ripperology“ und „Ripperologist“ in diesem Genre anerkannte Begriffe, um die Interessierten und das Interesse im Allgemeinen am Mythos „Jack the Ripper“ zu beschreiben.
Das Buch widmet sich genau diesem Thema und erzählt die Anfänge der Ripperforschung, beginnend bei John Paul Bocock, der im Jahre 1888 für die „New York World“ schrieb und erstmals seinen Tatverdächtigen Nicolas Vassili vorstellte, bis zu den Veröffentlichungen der Neuzeit, die jedem hinlänglich bekannt sein sollten.
Aufgrund der relativ geringen Seitenzahl finden zwar einige Autoren und deren Theorien keine Erwähnung, doch dies gleicht Odell aus, indem er teilweise nette Anekdoten über Ereignisse einfließen lässt, die während und nach diversen Buchpräsentationen einiger Autoren passierten. Schon auf den ersten Seiten wird einem bewusst, dass das Buch von jemand geschrieben wurde, der wirklich weiß wovon er redet, denn Odell gilt als einer der Wegbereiter der heutigen „Ripperologie“.

Fazit:
Für jeden, der schon immer etwas mehr über die Anfänge der Ripperforschung und deren literarische Veröffentlichungen im Laufe der Zeit wissen wollte, ist dieses Buch ein unbedingtes Muss. Für Einsteiger allerdings nicht geeignet, da der Mordserie an sich nur wenige Seiten zu Beginn des Buches gewidmet sind.

 

Thomas Schachner
(Dokument zuletzt bearbeitet am 31.07.06)


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