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Keith Skinner, Seth Linder und Caroline Morris "The Ripper Diary: The Inside Story"
320 Seiten
Sutton Publishing, 2003.
ISBN: 0750929545


Sehr objektiv geschrieben und nur teilweise kann man zwischen den Zeilen lesen, dass einer oder mehrere der Autoren die Authentizität des Tagebuchs nicht in Frage stellen.

Empfehlen kann ich das Buch lediglich Leuten, die das Tagebuch von Shirley gelesen haben und sich somit etwas in der Materie auskennen. Ansonsten wird das alles viel zu kompliziert, weil Personen darin vorkommen, von denen man zumindest vorher schonmal etwas gehört haben sollte.

Interessant sind die ganzen Geschichten, die mit dem Tagebuch verknüpft sind: Vertuschungstheorien, angeblicher Mord am Besitzer der Taschenuhr, etc.
Zusätzlich bekommt man einfühlsam vermittelt, wie arm Michael Barrett eigentlich dran ist, dessen Leben durch das Tagebuch komplett aus den Fugen geriet (Alkoholsucht, seine Frau verließ ihn...).

Letztendlich bleibt es dem Leser selbst überlassen, sich aus all den dargelegten Fakten ein Urteil über die Authentizität zu bilden.

Ich bleibe mit meiner Meinung allerdings Melvin Harris, Neil Shelden und allen anderen Mitstreitern treu...
---> das Tagebuch von Jack the Ripper ist und bleibt ein moderner Fake, allerdings ein sehr guter!

 

Thomas Schachner


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