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Curriculum Vitae

2. Dezember 1837

4. Oktober 1911

   

1859
Graduierung zum Professor der Pathologie am Royal Infirmary Edinburgh.

1874
Joseph Bell wird Professor an der Universität von Edinburgh. Von 1874 – 77 intensive Forschung in Chemie, Graphologie, Toxikologie und Pathologie.

1877
(Sir) Arthur Conan Doyle wird Student bei Joseph Bell.

1878
Am 2. Januar wird Bell durch seinen Freund, Sir Henry Duncan Littlejohn (1862-1927) Professor der Gerichtsmedizin an der Universität von Edinburgh zur Unterstützung beim Fall Chantrelle gerufen. Bell klärt durch forensische Methoden den Mord von Eugene Chantrelle an seiner Frau Elisabeth auf und bringt diesen an den Galgen.

1885
Durch den außergewöhnlichen Erfolg Bell’s deduktiver Methoden wird Conan Doyle zur Detektivfigur Sherlock Holmes inspiriert.

1888
Nach dem Mord an Mary Kelly durch Jack the Ripper beurteilen Bell und Sir Henry Duncan Littlejohn, die vorliegenden Beweise. Das Ergebnis ihrer unabhängigen Untersuchungen wird in Briefumschlägen niedergelegt. Beide beschuldigen den selben Verdächtigen. Leider sind die Ergebnisse verloren gegangen, doch man geht davon aus, dass beide Montague Druitt als Täter ermittelten.

1893
Bell ist von der Schuld des Verdächtigen A. J. Monson im Ardlamont Fall überzeugt, doch reichen die Beweise nicht zu einem Schuldspruch aus.

2001
Im März wird zu Ehren Bell’s, des Pioniers in der forensischen Medizin, das „Forensic Statistics & Legal Reasoning" (CFSLR) gegründet, das die interdisziplinäre Forschung und Entwicklung zur Unterstützung der Rechtsmedizin zum Ziel hat.

Bell führt die Verbrechensaufklärung durch die Zuhilfenahme von wissenschaftlichen Analysenverfahren in ein neues Zeitalter. Die vorher fast ausschließlich auf Indizien beruhende Verurteilung von Tätern wird durch Spurensicherung, intensive Autopsien und wissenschaftliche Forschung ergänzt.

 

Claudia Schaefer
(Dokument zuletzt bearbeitet am 19.07.06)






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